Mehrheit einer möglichen Ampel-Koalition bezieht Stellung

Pressemitteilung 30.9.2021

Mehrheit einer möglichen Ampel-Koalition bezieht Stellung

331 Abgeordnete des neu gewählten Bundestags positionieren sich zu wirksamerem Klimaschutz  

Freiburg/Berlin, 30. September 2021. Die Initiative #waehlbar2021 Bundestagskandidierende auf dem Klimaprüfstand hat Bilanz gezogen. Bis zum Wahlsonntag hatten sich insgesamt 1.119 Direktkandidierende zu wirksamerem Klimaschutz auf der Transparenzplattform positioniert. „Im 20. Deutsche Bundestag werden 331 Abgeordnete einziehen, die sich mit unseren konkreten 19 Maßnahmenvorschlägen für wirksameren Klimaschutz auseinandergesetzt haben“, freute sich Dr. Jörg Lange, geschäftsführender Vorstand des CO2 Abgabe e.V., Träger von wählbar2021. Die Mehrheit der Rückmeldungen der künftigen Parlamentsangehörigen stammt von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, einer möglichen Ampel-Koalition.

Auf wählbar2021.de entfielen von den 1.119 Rückmeldungen insgesamt 277 (92%) auf die Kandidierenden von Bündnis 90/Die Grünen, gefolgt von den Kandidierenden der SPD mit 198 (66%), der Linken mit 186 (63%), der FDP mit 147 (49%) und der CDU/CSU mit 25 (8%). „Sowohl bei der Regierungsbildung als auch in der Legislaturperiode ist es entscheidend, dass wir beim Klimaschutz jetzt ins Handeln kommen“, mahnte Lange. Alle demokratischen Parteien seien sich einig, dass es nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie und damit um Inhalte und damit um Maßnahmen, Maßnahmen,Maßnahmen gehen müsse, so Lange.

Insgesamt schafften von den auf #wählbar2021 positionierten 1.119 Kandidierenden 331 den Sprung in den 20. Deutschen Bundestag. „Um die Erdüberhitzung auf 1,5° Celsius noch beschränken zu können, ist eine grundlegende Auseinandersetzung mit weitreichenden Maßnahmen aller Parlamentsvertretenden notwendig“, sagte Lange. Nur wenn aus der Mitte des Parlamentes regierungsübergreifend Mehrheiten für wirksameren Klimaschutz entstünden, könne die Bevölkerung mitgenommen und Akzeptanz für Veränderungen erreicht werden. Von den 118 in das Parlament eingezogenen Abgeordneten der Grünen haben sich 108 (92%), von den 206 Abgeordneten der SPD haben sich 142 (66%), von denen der FDP 46 von 92 Abgeordneten (50%) und von der Linken 22 Abgeordnete von 39 (65%) sowie von der Union 13 von 196 Abgeordnete (7%) positioniert.

Vergleicht man, welche Koalitionsoptionen sich mehrheitlich zu wirksamerem Klimaschutz positionieren, haben insgesamt 296 Abgeordnete von insgesamt 416 (71%) einer möglichen „Ampel“-Koalition aus SPD, Grünen und FDP Stellung zu wirksamerem Klimaschutz bezogen. Von einer Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP von insgesamt 406 wären es lediglich 167 Abgeordnete (41%). Bei einer Wiederauflage der großen Koalition hätten sogar nur 155 von 406 Abgeordneten Haltung gezeigt. Über alle demokratischen Parteien im 20. Deutschen Bundestag hinweg haben sich knapp 51 Prozent aller Abgeordneten zu konkreten Maßnahmenvorschlägen zum Klimaschutz positioniert*.

*bezogen auf 735 Abgeordnete insgesamt, abzüglich der AfD-Abgeordneten von 83 (= 652)

Weitere Informationen:

  • Übersicht der Position der gewählten Kandidierenden zu den 19 Maßnahmenvorschlägen hier zum Vergleich (alle gewählten Abgeordneten abzüglich AfD hier)
  • Positionen von allen Kandidierenden hier
  • Übersicht der Ergebnisse, wie sich die 331 Bundestagsabgeordneten zu den einzelnen Maßnahmenpaketen positioniert haben hier

Pressekontakt

Ulf Sieberg, Leiter des Berliner Büros des CO2 Abgabe e.V. Tel. 0152 553 70 200, E-Mail Ulf.Sieberg@waehlbar2021.de

Von 1.119 der auf #wählbar2021 positionierten Kandidierenden haben 331 den Sprung in den 20. Deutschen Bundestag geschafft

Bis zum Wahlsonntag am 26. September 2021 hatten sich 1.119 Kandidierende zu den 19 Maßnahmenvorschlägen für wirksameren Klimaschutz positioniert. Davon entfielen 277 oder 92 Prozent aller Wahlkreiskandidierenden auf die Partei Bündnis 90/Die Grünen, gefolgt von der SPD mit 198 oder 66 Prozent aller Wahlkreiskandidierenden, der Linken mit 186 oder 63 Prozent aller Wahlkreiskandidierenden, der FDP mit 147 oder 49 Prozent aller Wahlkreiskreiskandidierenden und der CDU/CSU mit 25 oder acht Prozent aller Wahlkreiskandidierenden.

Insgesamt schafften von den auf #wählbar2021 positionierten 1.119 Kandidierenden 331 den Sprung in den 20. Deutschen Bundestag. Von den 118 in das Parlament eingezogenen Abgeordneten der Grünen haben sich 108 oder 92 Prozent positioniert. Von den 206 ins Parlament eingezogenen Abgeordneten der SPD haben sich 142 positioniert (66 Prozent). Von der FDP sind es 46 von 92 Abgeordneten insgesamt oder 50 Prozent. Von der Linken sind es 22 Abgeordnete oder 65 Prozent und von der Union 13 Abgeordnete oder 7 Prozent. Was diese zu den 19 Maßnahmenvorschlägen gesagt haben, können Sie hier vergleichen (alle gewählten Abgeordneten abzüglich AfD hier). Die Positionen von allen Kandidierenden finden Sie hier.

Insgesamt haben sich damit knapp 51 Prozent aller Abgeordneten im 20. Deutschen Bundestag vertretenen demokratische Parteien auf wählbar2021 positioniert (bezogen auf 735 Abgeordnete abzüglich der AfD-Abgeordneten von 83 = 652). Von einer möglichen Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP hätten sich 296 Abgeordnete von insgesamt 416 oder 71 Prozent positioniert. Von einer Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP von insgesamt 406 wären es lediglich 167 Abgeordnete oder 41 Prozent.

Eine Übersicht zu den Ergebnissen, wie sich die 331 Bundestagsabgeordneten zu den einzelnen Maßnahmenpaketen positioniert haben finden Sie hier.

CDU/CSU-Kandidierende zögern noch sich zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen zu positionieren

Bundestagswahl-Initiative #wählbar2021 legt Zwischenbilanz vor

Die Klimakrise gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der vor kurzem veröffentlichte Bericht des Weltklimarates IPCC zeigt einmal mehr, dass es nicht mehr reicht, allgemeine Bekenntnisse und Ziele zum Klimaschutz zu formulieren. Vielmehr kommt es jetzt darauf an, konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die Bundestagswahl am 26. September ist vor diesem Hintergrund von besonderer Bedeutung.

Die Initiative #wählbar 2021 hat einen wissenschaftlich ausgearbeiteten Maßnahmenkatalog zur Bewältigung der Klimakrise vorgelegt, so Ursula Sladek, Gründerin der Elektrizitätswerke Schönau und im Beirat des CO2-Abgabe e.V. . Die Bundestagskandidierenden, die nach Artikel 38 des Grundgesetzes im Falle ihrer Wahl „nur ihrem Gewissen unterworfen“ und „an Aufträge und Weisungen nicht gebunden“ sind, wurden inzwischen mehrfach aufgefordert, sich zu diesem Maßnahmenkatalog persönlich zu positionieren. Die Kampagne wendet sich an alle Kandidierenden in den 299 Wahlkreisen.

Mit Stand 23.8.2021 haben sich 710 Kandidierende (knapp 50%) der Kandidatinnen und Kandidaten von CDU/CSU, SPD, B90/Die Grünen, Die Linke und FDP öffentlich zu den #wählbar2021-Vorschlägen positioniert. Die Teilnehmenden haben bewertet, für welche Maßnahmenvorschläge sie sich im Fall ihrer Wahl verbindlich einsetzen werden, für welche unter Vorbehalt und für welche nicht. 77 Prozent der Kandidierenden der Grünen beteiligten sich bisher an der Transparenzplattform, bei der CDU/CSU waren es bisher nur 3,6 Prozent (siehe Grafik). Die überwiegende Mehrheit der #wählbar-Vorschläge trifft bei vielen Kandidierenden auf große Zustimmung.

Die Initiative #wählbar2021 unterscheidet sich nicht nur dadurch von anderen Wahl-O-Maten oder Wahlprüfsteinen, dass sie von den Parteien oder Kandierenden mehr verlangt als allgemeine Aussagen zum Klimaschutz; obendrein sichern die Kandidat*innen im Falle ihrer Wahl die konkrete Umsetzung der Maßnahmen zu, denen sie zustimmen.

Die Initiative geht davon aus, dass die jetzt notwendigen Klimaschutzmaßnahmen nur in einer überparteilichen Zusammenarbeit umgesetzt werden können. Daher wird #wählbar2021 nicht mit der Bundestagswahl enden. Vielmehr werden die Positionen der Kandidaten nach dem 26.9. ausgewertet, um anschließend auf die gewählten Abgeordneten mit der Forderung zugehen zu können, parteiübergreifende Mehrheiten für entsprechende Gesetzesinitiativen zu bilden.

Den Wählenden steht mit der #wählbar2021 Initiative eine ausführliche Zusammenstellung wirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz zur Verfügung. Sie können die Kandidat*innen über die Transparenzplattform ohne großen Aufwand auffordern, sich zu den Maßnahmen zu positionieren. Darüber hinaus können sie die Kandidierenden untereinander und mit der eigenen Meinung vergleichen. Über die Wahl hinaus können sie auf der Grundlage der #wählbar2021 die Abgeordneten zur Umsetzung ihrer Zusagen drängen.

Beteiligung an der Kampagne #wählbar2021

Kandidierende_2021_08_23

Anzahl Kandidierende zur Bundestagswahl 2021, die sich zu den konkreten Klimaschutzmaßnahmen auf #wählbar2021 positioniert haben,
in Klammern Prozent der erfassten Kandidierenden.

Das Maßnahmenpaket und alle weiteren Informationen zur Initiative #wählbar2021 finden Sie hier: https://waehlbar2021.de/

Weitere Informationen:

Pressekontakt

Dr. Jörg Lange
Geschäftsführender Vorstand CO2 Abgabe e.V. | Alfred-Döblin-Platz 1 | 79100 Freiburg im Breisgau
Telefon: +49 (0)761 45 89 32 77 | Fax: +49 (0)761 59 47 92
E-Mail:  joerg.lange@co2abgabe.de | Web: www.co2abgabe.de

#wählbar2021 steht allen demokratischen Organisationen offen. Unterstützende Personen und Organisationen können ebenfalls an der Bewertung teilnehmen und ggf. abweichende Vorschläge bei den Maßnahmenpaketen eintragen. Im rechtlichen Sinne ist #wählbar2021 eine Initiative des CO2 Abgabe e.V., der sich mit seinen über 1.000 Mitgliedern aus Unternehmen, Kommunen, Verbänden und Einzelpersonen für wirksamere Preise auf Treibhausgase einsetzt. Der offizielle Start von #wählbar2021 war am 15. Juni (Pressekonferenz).

Unterstützende Personen

Erik Mundinger
Ich unterstütze die Initiative #wählbar2021, weil jetzt die Zeit ist zu handeln und die politischen Entscheidungen der nächsten Bundesregierung für unsere Zukunft und die der kommenden Generationen maßgeblich entscheidend sind. Wir als UmweltBank fordern von der künftigen Bundesregierung mehr Engagement für den Klimaschutz!
Erik Mundinger, Nachhaltigkeitsmanager der Umweltbank Nürnberg
Tobias  Kurzeder
Ich unterstütze #Wählbar21, weil in Zeiten der beginnenden Klimakatastrophe nur Menschen in den Bundestag gewählt werden dürfen, die die Lösung der zentralen Krise unserer Zeit zu ihrer Hauptaufgabe erklären. Wer, wie Armin Laschet, bis 2038 weiter Kohle verfeuern möchte, handelt gegen die Physik. Wer die Naturwissenschaften nicht verstanden hat oder ignoriert, darf keine Spitzenposition einnehmen.
Tobias Kurzeder, Lehrer, Dozent
Prof. Dr. Anne Schierenbeck
JETZT ist die Zeit, unser Energiesystem auf 100% Erneuerbare Energien umzustellen, eine Wende in der Landwirtschaft herbeizuführen und Platz zu schaffen in den Städten - für Menschen statt Autos.
Prof. Dr. Anne Schierenbeck, Hochschullehrerin
Antje von Dewitz
Ich unterstütze #wählbar2021, weil der Klimaschutz existenziell für uns alle ist, für unser Leben auf der Erde, für die Wirtschaft, für unsere Zukunft. Wirksame Lösungen und Konzepte sind da – wir müssen sie endlich umsetzen! Dafür brauchen wir Politiker*innen, die es anpacken!
Antje von Dewitz, Geschäftsführerin Vaude Sport GmbH & Co KG
Dr. Hartmut Brösamle
Ich unterstütze die Initiative #wählbar2021, weil uns beim Klimaschutz die Zeit davonrennt. Wir alle müssen jetzt handeln. Und die Politik muss endlich entsprechend ambitionierte Rahmenbedingungen schaffen. Ein starker Ausbau von Wind- und Sonnenenergie und ein verlässlich steigender und planbarer CO2-Preis sind die Basis für wirksamen Klimaschutz.
Dr. Hartmut Brösamle, Vorstand wpd AG
Prof. Dr. Hartmut Graßl
Klimaschutzpolitik muss einfach und jeden Emittenten treffend sein. Die steigende CO2-Steuer, deren Ertrag aber auch Sozialpolitik verbessert, ist die einfachste, globale Klimaänderungen für alle Menschen dämpfende Maßnahme, somit soziale Marktwirtschaft. Ich unterstütze deshalb die Initiative #Wählbar2021.
Prof. Dr. Hartmut Graßl, Direktor em. des Max-Planck-Institutes für Meteorologie, Hamburg
Aysel Osmanoglu
Das Wahljahr stellt eine großartige Chance dar, unseren Beitrag zu den vereinbarten Klimazielen zu leisten. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, um die entsprechenden Rahmenbedingungen auf politischer Ebene zu installieren. Mit #wählbar2021 kann jede*r von uns vergleichen, ob unsere politischen Vertreter*innen sich im Sinne einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Zukunft einsetzen.
Aysel Osmanoglu, Vorständin GLS Bank
Dr. Maren Glüer
Die Zeit drängt, endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, dass die Klimakrise keine Klimakatastrophe wird. Ansonsten ist die Zukunft aller kommenden Generationen gefährdet. Wir als Eltern haben unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft versprochen und dies Versprechen wollen wir halten, weil wir sie lieben! Wir können es aber nur halten, wenn PolitikerInnen endlich eine effektive Klimapolitik konsequent und schnell umsetzen. Eine Transparenzplattform wie #wählbar2021, auf der man die Einstellung der KandidatInnen mit der eigenen abgleichen kann, ist daher begrüßenswert und kann sehr hilfreich für eine klimapolitisch gute Wahlentscheidung sein. Denn eins ist klar: die Bundestagswahl muss zur Klimawahl werden!
Dr. Maren Glüer, Parents For Future Deutschland - Social Media Sprecherin
Claus Biegert
"Wir sind die Vorfahren unserer Nachkommen. Diese Verantwortung muss uns täglich bewusst werden. Unser Handeln darf das Wohlergehen der kommenden Generationen nicht gefährden. Wir müssen heute klimagerecht leben, morgen ist es zu spät. Die Wahl 2021 ist eine Klimawahl."
Claus Biegert, Journalist, Dokumentarfilmer, Mit-Gründer des Nuclear-Free Future Award
Rebecca Freitag
Noch nie hat sich die derzeitige Lebensweise so weitreichend auf die die Zukunft ausgewirkt wie zur Zeit. Gleichzeitig handeln wir so kurzfristig wie noch nie. Wir tragen die Verantwortung der noch ungeborenen Kinder und auch derjenigen jungen Menschen, die noch nicht zur Wahl gehen dürfen oder können. Wer ist ein/e EntscheidungsträgerIn des neuen Menschheits-Kapitels? Wer hat erkannt, dass die Zeiten der kraftvollen Umsetzungen einer nachhaltigen Zukunft begonnen haben? Wer trägt diese Verantwortung ehrenvoll und gewissenhaft aus? Kurz: wer ist WÄHLBAR?
Rebecca Freitag, Botschafterin für die Rechte zukünftiger Generationen
Annika Rittmann
Diese Legislatur ist unsere letzte Chance, Deutschland auf einen 1,5-Grad-Pfad zu bringen. Daraus ergibt sich der klare Anspruch an alle Kandidat*innen, in ihren Fachgebieten und Wahlkreisen klimagerechte Politik umzusetzen. Dieses Commitment können wir alle nun auch bei #wählbar2021 einfordern.
Annika Rittmann, Pressesprecherin für Fridays for Future Deutschland
Prof. Dr. Andreas Bett
Die Bekämpfung der Klimaerhitzung ist dringend erforderlich. Es darf keine Zeit verloren werden! Die Mehrheit der Gesellschaft unterstützt ein schnelles Handeln. Das muss sich in der Politik abbilden. Alle Kandidat*innen, die sich für das Einhalten des 1.5° Ziel einsetzen sind wählbar, wenn sie sich verpflichten, für dieses Ziel über die Parteigrenzen hinweg zu handeln. Die erneuerbare Energiewelt kommt, es gilt die sich bietenden Chancen zu nutzen! Daher unterstütze ich die Kampagne #wählbar2021.
Prof. Dr. Andreas Bett, Professor Universität Freiburg, Institutsleiter Fraunhofer ISE, DBU Preisträger des deutschen Umweltpreises 2012
Andreas Rettig
Ich unterstütze #wählbar2021 weil es nur diese eine Erde gibt.
Andreas Rettig, Fußball Manager
Dr. Thomas E. Banning
Die Bundestagswahl 2021 ist hochgradig relevant für die junge Generation und deren zukünftige Chancen in Zeiten des Klimawandels. Jede Wahl, jede politische Abstimmung ist ein Ringen um den richtigen Weg für eine gute Zukunft, aber da uns beim Klimaschutz die Zeit davonrennt, gilt das für die Entscheidung über unser kommendes Parlament besonders dringlich. Die Pläne der Bewerber*innen um ein Bundestagsmandat in Sachen CO2-Reduktion und Ausbau der Erneuerbaren Energien sind ein ganz entscheidender Aspekt für die Entscheidung der Wähler*innen. Daher begrüße ich, dass diese Positionen mit dem Portal #wählbar2021 transparent gemacht werden.
Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG
Ernst von Weizsäcker
Eine CO2-Steuer, schrittweise ansteigend und sozial abgefedert, ist ideal für Klima und Gesellschaft. Einfacher und wirksamer als zwanzig bürokratische Vorschriften.
Ernst von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Club of Rome
Prof. Dr. Daniel Kray
#wählbar2021 ist ein Klima-Meilenstein. Fundiert, sachlich, fokussiert. Das Handwerkszeug, um aus der BTW2021 die Klimawahl zu machen. Damit jenseits von Ideologie die Kandidat*innen zu konkreten Maßnahmen für das 1,5°C-Ziel befragt und verpflichtet werden. Damit aus blumigen Worten durchdachten, konkrete Taten werden. Die beste Vorbereitung und Ergänzung zum 1,5°C-Gesetz von GermanZero. Wir machen das jetzt einfach. Danke, ihr Klima-Held*innen vom CO2-Abgabe e.V.!
Prof. Dr. Daniel Kray, Professor für Erneuerbare Energien
Prof. Dr. Rainer Grießhammer
Die Klimaerhitzung geht weiter. Auf die Proteste von Fridays for Future und auf die scharfe Kritik des Bundesverfassungsgerichts hin beschließen die Regierungsparteien immer schärfere Maßnahmen, aber leider nicht die dazu notwendigen Klimaschutz-Gesetze. Die Kohlendioxid-Bepreisung ist viel zu niedrig, die Erneuerbaren Energien werden nicht zügig ausgebaut, die Windkraft sogar massiv behindert, im Verkehr steckt der Klimaschutz im Stau. Eine echte Energiewende und wirklicher Klimaschutz sehen anders aus. #wählbar 2021 macht deutlich, wer Klimaschutz und zukunftssichernde Innovationen will - und wer nicht.
Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Honorarprofessor Universität Freiburg
Dr. med. Christoph Dembowski
Ich unterstütze die #wählbar2021, weil sie differenziert ausgearbeitete und umsetzbare Vorschläge für eine aktive Klimaschutz-Politik macht, über die Parteigrenzen hinweg, so dass wir endlich ins Handeln kommen!
Dr. med. Christoph Dembowski, Kinder- und Jugendarzt
Evelyn Bodenmeier
Was alle angeht, müssen alle lösen!
Evelyn Bodenmeier, Vorstand, Bündnisse und Beteiligung ABSTIMMUNG21
Nicola von Jenisch
Ich unterstütze die Initiative #wählbar, weil es Zeit wird Maßnahmen konkret zu benennen und die Politiker:innen an ihrem aktiven Tun oder Nichttun gemessen werden können.
Nicola von Jenisch, Ltg. Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Volker Finke
Ich unterstütze #wählbar2021, weil die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten erhalten werden müssen - und zwar jetzt! Es fehlt nicht an Wissen zur Bekämpfung der Klimakrise, sondern am politischen Umsetzungswillen. #wählbar2021 befragt daher direkt Kandidat*innen und nimmt sie in die Verantwortung.
Volker Finke, Aktivist / Ex-Trainer
Hanna Lehmann
Dies ist nur eine Chance, durch meinen Beitrag den CO2 Anstieg einzudämmen. Als Bürgerin fühle ich mich privilegiert in einem demokratisch geführten Land leben zu dürfen und gleichzeitig verpflichtet, diese Vertreter zu wählen, die für Klimaschutz, CO2 Reduktion, Artenvielfalt und erneuerbare Energie stehen. Zukunft gestalten und Klimaziele umsetzten, das sind kreative Herausforderungen, die auch Freude machen.
Hanna Lehmann, Freiburg
Dr. Franz und Bigi Alt
„Diese Bundestagwahl muss eine Klimawahl werden. Wer´s nicht begreift darf nicht mit unserer Stimme rechnen. Wir wählen fürs Klima, weil wir Verantwortung haben für die nächsten Generationen“. Bigi und Franz Alt, www.sonnenseite.com
Dr. Franz und Bigi Alt, Journalist
Dr. Aribert Peters
Ich unterstütze #wählbar21, damit wir die Politiker gemeinsam endlich dazu verpflichten, etwas für Ihre Wähler zu tun: Nicht weniger als unsere Zukunft zu retten. Die von #wählbar21 gemachten Vorschläge halte ich für sehr durchdacht und vernünftig.
Dr. Aribert Peters, Gründer und Mitglied des Vorstands Bund der Energieverbraucher
Kim Kohlmeyer
Ziele zu setzen, ist leicht - konkrete Maßnahmen zur Umsetzung zu beschließen erst wirklich relevant. #wählbar2021 kann für den Diskurs zu dem "Wie" des Klimaschutzes und der damit einhergehenden gesellschaftliche Transformation einen wertvollen Baustein beitragen.
Kim Kohlmeyer, Senior Consultant, Arepo GmbH und Geschäftsführerin noord transport UG (haftungsbeschränkt)
Prof. Dr. Volker Quaschning
Wir können die katastrophalen Folgen der Klimakrise nur abwenden, wenn Politik schnell ins Handeln kommt. Die Aktion #wählbar2021 erhöht den Druck auf alle künftigen Abgeordneten und bringt das Thema Klimaschutz noch stärker ins öffentliche Bewusstsein. Darum unterstütze ich die Aktion und wünsche ihr vollen Erfolg.
Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin
Peter Kolbe
Es ist die Aufgabe der von uns gewählten politischen Vertreter - in unserem Auftrag - die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen die notwendig sind allen heutigen und zukünftigen Generationen gleichberechtigt ein "Gutes Leben" garantieren zu können. Ohne diese haben wir keine Chance, dass die notwendigen Massnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung und der damit verbundenen Folgen für den Erhalt der Biodiversität und einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen, in der kurzen uns dafür nicht verbleibenden Zeit in die Umsetzung kommen. Wählbar2021 bittet mit dem Maßnahmenkatalog ein ganz konkretes Werkzeug diejenigen die von uns gewählt werden wollen genau zu prüfen: - Stehen Sie für eine Politik die sich der Aufgabe stellt das Verbrennen fossiler Energien bis spätestens 2040 auf nahezu Null zu senken, wenn sie davon sprechen in den kommenden 20 Jahren klimaneutral zu werden, oder meinen Sie eine Politik die aus wirtschaftlichen Interessen weiterhin auf das Verbrennen fossiler Energieträger setzt und internationale Klimaentwicklungszusammenarbeit vor allem als Mittel sieht, preisgünstig die deutschen Mehremissionen mit dem Kauf von Zertifikaten rechnerisch ausgleichen? Der Prüfstein: stehen Sie für netto oder brutto Klimaneutralität bis 2040!? - Haben Sie verstanden, dass wir zusätzlich zum Senken der Emissionen auf Null, der Atmosphäre große Mengen an CO2 wieder entziehen müssen, um das Parisziel zu erreichen. Das wir deshalb eine vollständig von der Emissionsminderungs-Ökonomie losgelöste eigenständige Senken-Ökonomie benötigen, statt die begrenzt vorhandenen Senkenmöglichkeiten dafür zu missbrauchen, per Kompensationsgeschäft weiterhin fossile Energien verbrennen und als "netto" Klimaneutral darstellen zu können? - Haben Sie verstanden, das es nicht Aufgabe der Klimapolitik sein kann eine unzureichende Sozialpolitik zu reparieren, indem Sie die mit einer CO2-Abgabe in ausreichender Höhe erreichbare Lenkungswirkung gleich wieder zunichte machen, wenn Sie mit dem Hinweis auf vermeiden sozialer Härten einen Großteil der CO2 Abgabe als "Klimaprämie" gleich wieder zurückzahlen?
Peter Kolbe, Vorstand Klimaschutz+ Stiftung e.V. / Initiator ClimateFair
Roger Schaumberg
Leugnung, Verdrängung, Zeitschinden ist in einer existenziellen Situation ein sozialpsychologisches Krankheitsbild der ganzen Gesellschaft, eine menschheitliche Depression: Lähmung, Ohnmacht. Doch das evolutionäre Grundgesetz: "Höherentwicklung oder Tod" heißt heute "Bewusstsein oder Tod". WIR müssen handeln - JEDER MENSCH (s. Links). Es geht um unsere physische Existenz. Wir werden sonst die erste Generation sein, die global ihre Kinder tötet. Das sage ich als Bewusstseinsforscher.
Roger Schaumberg, Landessprecher MEHR DEMOKRATIE Sachsen
Mr.andy keys
Mr.andy keys, Influenzer
mokka ccino
mokka ccino, Influenzer*innen
Kveik jan
Kveik jan, Influenzerin
Katharina Ketelsen
Katharina Ketelsen, Influencerin
Markus Ebeling
Markus Ebeling, Influencer
Patrick Kopischke
Wir unterstützen die Initiative #wählbar21, weil wir als Familienunternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern empfinden. Wir als Unternehmen möchten unseren Beitrag dazu leisten, ihre und unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. Dazu bedarf es aber vor allem auch der Unterstützung durch die Politik, die wirksame Maßnahmen durchführen und konkrete Rahmenbedingungen für die Wirtschaft vorgeben muss.
Patrick Kopischke, Geschäftsführer, Oskar Pahlke GmbH
Julian Zuber
Eine klare Mehrheit der Deutschen will einen konsequenten und schnell wirksamen Klimaschutz, das zeigen Umfragen immer und immer wieder. Die Wähler*innen sind bereit dafür, die Wirtschaft wartet seit langem darauf, nur die Politik ist zögerlich. Dabei liegen die nötigen Maßnahmen bereits alle auf dem Tisch. #waehlbar2021 macht das deutlich. Was fehlt, ist der Mut, sie umzusetzen. Gemeinsam mit Partnern wie #waehlbar2021 kämpft GermanZero kämpft dafür, Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen. Indem wir den Weg dorthin aufzeigen, die Bürger*innen mobilisieren und der Politik Mut machen, diesen Weg in eine klimasichere Zukunft entschlossen zu beschreiten. Dr. Julian Zuber, CEO GermanZero e.V.
Julian Zuber, Geschäftsführer, Germanzero
Christoph Rinke
Die Zeit des Redens über Klimaschutz ist vorbei, wir müssen viel stärker ins Handeln kommen! Die nötigen Maßnahmen und Rahmenbedingungen müssen auf politischer Ebene geschaffen werden. #waehlbar2021 bietet die Übersicht, welche Kandidat*innen sich konsequent für die nötige soziale, ökonomische und ökologische Transformation einsetzen. Genau das brauchen wir, damit diese Wahl zur Klimawahl werden kann!
Christoph Rinke, Vorstand BürgerEnergie Berlin eG
DIETER ILG
Betreffs Umweltschutz besteht Systemversagen menschlichen Ursprungs. Es ist mehr oder minder 5 nach 12. Bei jeder Wahl geht es um die Wurst; dieses Mal könnte es die letzte sein. Solange der Apparat des machtreichen Teils unserer Wirtschaft und der machtvolle Apparat der Politik einschließlich der weisungsgebundenen Behörden eins sind, wird es keine positive Veränderung geben können. Die Wichtigkeit des Klimaschutzes muss erhört werden, auf Basis unseres uneingeschränkten Grundgesetzes. Denn Klimaschutz ist Umweltschutz ist Tierschutz ist Menschenschutz.
DIETER ILG, Kontrabassist / selbstständiger Unternehmer
Jörg Schüler
Klima hin oder her, ohne Klima geht nichts mehr. #HandelnJetzt
Jörg Schüler, Gründer und Geschäftsführer
Tobias Szczepanski
Ich unterstütze die Initiative #wählbar2021, weil die neuen Abgeordneten Entscheidungen treffen werden, die sich auf das große Ganze, aber auch auf das Gesicht der Kommunen vor Ort auswirken und dieses für immer verändern können. Mit der Aktion #waehlbar2021 kann die Bevölkerung erfahren, in welche Richtung es nach der Wahl gehen soll.
Tobias Szczepanski, Sprecher im "Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes", Oberhausen
Dr. med. Dieter Lehmkuhl
Klimakrise und Umweltzerstörung untergraben die Lebensgrundlagen, von denen unser aller Wohlergehen, Gesundheit und die Bewohnbarkeit unseres Planeten abhängen. Es reicht nicht mehr, Ziele für die Zukunft zu proklamieren. Es ist überfällig, dass diese mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden, und die PolitikerInnen in dieser „Menschheitsfrage“ vor der Wahl Farbe bekennen.
Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Arzt
Stefan Ruppert
Vor 25 Jahren gegen Castor-Transporte demonstriert und nun sind wir kurz vor der Abschaltung aller AKWs in Deutschland. Leider wurde in den letzten 20 Jahren viel Zeit und Möglichkeiten verspielt dem Klimaschutz Vorrang zu geben. Deshalb unterstütze ich #wählbar2021 um jetzt die Weichen für die Zukunft meines Sohnes in die richtige Richtung zu stellen!
Stefan Ruppert, Geschäftsführer MyARM GmbH, Softwarehersteller
Martin Priebe
Corona ist nicht schlimmer als der Klimawandel - nur schneller. Die Politik hat weltweit schnell und mit vorher unvorstellbarem finanziellen Einsatz auf die Pandemie reagiert. Jetzt brauchen wir Abgeordnete im neuen Bundestag, die der Klimabedrohung nun genauso entschlossen, mutig und konsequent entgegentreten. Als Unternehmer:innen erwarten wir das von der Politik - wir sind bereit, unseren Teil der Verantwortung wahrzunehmen!
Martin Priebe, Nachhaltigkeitsberater
Gottfried Härle
Gerade aus Sicht der Unternehmen ist es wichtig, dass die Entwicklung des CO²-Preises langfristig kalkulierbar ist. Nur kontinuierlich steigende Kosten für fossile Energieträger verhelfen Investitionen in Decarbonisierung zum Durchbruch und schaffen Märkte für klimaneutrale Produkte.
Gottfried Härle, Brauereichef
Silke Stremlau
Wir stehen vor tiefgreifenden Veränderungen in unserem gesamten Wirtschaftsleben, um eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln und zu erhalten. Diese Bundestagswahl ist entscheidend, um den Pfad zu einer resilienten, ressourcenarmen und gerechten Kreislaufwirtschaft einzuschlagen. Politiker:innen sind aufgefordert, Farbe zu bekennen und zu erläutern, was sie verändern wollen und wie sie das Paris-Ziel konkret erreichen wollen.
Silke Stremlau, Vorständin Hannoversche Kassen und Co-Vorsitzende des Sustainable Finance Beirates der Bundesregierung
Katharina  Habersbrunner
Kluge Klimaschutzmaßnahmen werden politisch nicht konsequent umgesetzt. Wir haben die Technologien und Konzepte für wirksamen Klimaschutz. Auch die meisten Bürger*innen haben es verstanden und wollen beispielsweise den Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit Bürgerenergiekonzepten können alle Bürger*innen beteiligt werden und partizipieren davon. Wir brauchen mutige Politiker*innen, die zukunftsorientierte Maßnahmen entscheiden und auch wirklich ambitioniert umsetzen. Daher unterstütze ich #wählbar2021.
Katharina Habersbrunner, Vorständin bei Bündnis Bürgerenergie BBEn und bei Women Engage for a Common Future WECF
Jens Lueck
Die letzten Jahrzehnte waren hinsichtlich der Erhaltung unseres Planeten von Desinteresse, Untätigkeit und ewigem Aufschieben von etwaigen Maßnahmen geprägt. Uns läuft die Zeit davon (nach Meinung der meisten Wissenschaftler bleiben uns nicht mal mehr 10 Jahre, um die ersten Kipppunkte zu vermeiden)! Deshalb MUSS jetzt gehandelt werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Tragweite und Brisanz der Thematik klargestellt und kommuniziert wird. Die Wähler müssen sowohl in den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien als auch in sozialen Netzwerken ehrlich und ohne Schönfärberei informiert werden, um eine faktenbasierte Entscheidung fällen zu können. Die in Zukunft zu ergreifenden Maßnahmen müssen sozial verträglich gestaltet werden und die wahren Verursacher von Umweltzerstörung und hohen CO2-Emissionen müssen entsrechend belastet werden. Es muss Schluss sein mit Billigprodukten auf Kosten der Umwelt, die nur deshalb zum Dumpingkurs angeboten werden, weil die von ihnen verursachten Umweltschäden nicht von den Firmen selbst, sondern von der Gesamtgesellschaft getragen und deren Beseitigung (sofern möglich) von der Allgemeinheit bezahlt werden. Wir brauchen in Zukunft Politiker, die gewissenhaft und in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft agieren und einen neuen Kurs einschlagen.
Jens Lueck, Musiker/Produzent/Komponist
Cordula Weimann
Wir leben auf Kosten unserer Kinder. Für unser Konsum- und Alltagsverhalten zahlen sie die Rechnung. Aus Liebe zu unserer Erde und zu unseren Kindern: Lasst uns Handeln! Sofort! Auf politischer und privater Ebene. Darum sind wir Omasforfuture jetzt mit der Aktion "Klimabänder" gestartet: Gemeinsam für unsere Erde - mit deinen Klimawünschen auf dem Klimaband. Und darum unterstützen wir auch #Wählbar 2021. Wir brauchen eine Politik, die sich nicht an unserer Erde und unseren Kindern verschuldet.
Cordula Weimann, Gründerin Omas for future
Dr. Peter Becker
Die Energiewende wird immer komplexer. Deswegen ist es gut, dass es auch differenzierte „Maßnahmenpakete“ gibt. In Heft 4/21 der Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER), die ich 1997 zusammen mit Hermann Scheer und Joachim Bücheler gegründet habe, werden mehrere Artikel erscheinen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie die Stabilität der Stromversorgung trotz Atom- und Kohleausstieg gewährleistet werden kann (Problem der gesicherten Leistung). Mich begeistert die zunehmende Anzahl kluger Aktivisten und Wissenschaftler, die die Energiewende voranbringen. Da muss ich dabei sein.
Dr. Peter Becker, Co-Präsident em. IALANA
Angelika Mattke
Keine fossilen Energien mehr ! Klimaneutralität bis 2035 !
Angelika Mattke, Rentnerin
Rolf Behringer
Unser Planet beherbergt alle Nationen und Menschen die es gibt. Es ist eine geniale Kugel im Universum, auf der Leben entstehen konnte und auf der wir ideale Voraussetzungen haben, um als Teil der Natur zu existieren. Dieses sensible Gleichgewicht müssen wir bewahren, damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Klingt pathetisch - ist aber so, oder?
Rolf Behringer, Geschäftsführung bei Solare Zukunft e.V.
Saskia Schütt
Ich unterstütze #wählbar2021, weil Klimaschutz nur parteiübergreifend gelingen kann und es schlicht und einfach darum geht, unser aller Lebensgrundlagen zu erhalten.
Saskia Schütt, Senior Advisor bei einem Berliner Nachhaltigkeits Think Tank
Dr. jochen link
Prüfsteine vor der Wahl helfen, dass jenseits von Ideologie und Partei unsere künftigen Vertreter und Repräsentanten transparent, zu konkreten Maßnahmen für das 1,5°C-Ziel befragt werden und sich positionieren können. Eine klare Position vorab hilft hoffentlich nach der Wahl beim erfolgreichen Umsetzen und den notwenigen Mehrheiten für die konkreten Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels.
Dr. jochen link, Vorstand KWA Contracting AG
Max Trommsdorff
Ich unterstütze #wähllbar2021, weil wir alle aufgerufen sind, mit der Klimawahl 2021 die Lebensgrundlage für unsere nachfolgenden Generationen zu sichern.
Max Trommsdorff, Musiker, Gruppenleiter Agri-Photovoltaik Fraunhofer ISE
Hans-Albert Stechl
CO2Abgabe mit gleichzeitiger Entlastung einkommensschwacher Haushalte - TOP 1 für die Wahlentscheidung 2021!
Hans-Albert Stechl, Rechtsanwalt
Otto Wöhrbach
Ich unterstütze #wählbar2021, weil eine demokratische Wahl eine der effektivsten Möglichkeiten des Klimaschutzes darstellt - vorausgesetzt, man wählt die richtigen Kandidat*innen. Dazu muss man aber deren Einstellung und Meinung zum Thema "Klima" kennen. 
Otto Wöhrbach, Wissenschaftsjournalist
Jochen Möller
An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. Auf dieser Erde muss die CO2 Emissionen gedeckelt werden oder wirkungsvoll absobiert werden. Jeder Mensch auf der Erde bekommt dieselben Rechte, d.h. denselben Anteil, und diese Rechte werden global anteilig gehandelt zwischen Staaten/Unternehmen/Menschen. Wir brauchen eine gemeinsamen Plan.
Jochen Möller, geschäftsführender Gesellschafter der M.O.E.
Dr.-Ing. Claas Helmke
Bundesfossilminister Altmaier: "Wir wollen, dass sich die technisch besten und günstigsten Lösungen durchsetzen – das überlassen wir dem Markt." Das ist die dümmste Ausrede um nichts zu tun. Der Markt regelt einen ‚Scheiß‘, solange das ihm zugrunde liegende Wirtschaftsmodel vernachlässigt, dass wir saubere Luft und gutes Klima zum Leben brauchen. Darum: Verursacherprinzip einführen, CO2 Ausstoß lenkungswirksam bepreisen, wirtschaftlichen Ausgleich schaffen.
Dr.-Ing. Claas Helmke, Impact Investor, Gründer und Vorstand von GermanZero e.V.
Dipl.-Ing. Helge Ehrhardt
Ich unterstütze #wählbar2021, weil wir ohne verantwortungsvolle Politik nichts von dem erreichen können was wir erreichen müssen.
Dipl.-Ing. Helge Ehrhardt, S4F-Bochum
Erika Romberg
Das CO2-Budget reicht keine zehn Jahre mehr für unseren Lebensstandard und unser Wirtschaftssystem. Investitionen für eine gründliche Bau- und Wärmewende, für die Dekarbonisierung der Industrie, die Entgiftung der Landwirtschaft und zur Abkehr von der Massentierhaltung müssen jetzt, in diesem Jahrzehnt realisiert werden. Das UBA empfiehlt 680 €/t CO2 für die Entscheidung einzupreisen, das ist der Preis um künftige Generationen nicht "über Gebühr" zu belasten. Mit den Instrumenten der Steuer- und Sozialpolitik ist heute für finanziellen Ausgleich bei den unteren und mittleren Einkommen zu sorgen. Klar ist, Freiwilligkeit reicht nicht aus, um die Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen, auch bis 2045 nicht. Kandidat:innen, die ich wählen würde, müssen Subventionen für die Gewinnung und Nutzung von fossilen Ressourcen, Steuererleichterungen bei hohen Energieverbräuchen sowie Spekulationen mit Boden in der Landwirtschaft und in Baugebieten unterbinden. Das Tierwohl und die Bio-Landwirtschaft sind über den EU-Standard hinaus vorrangig zu fördern und trockengelegte Moore müssen in größtmöglichem Umfang und zügig wieder vernässt werden. Die künftige Regierung hat zuallererst für klare Gesetze, eindeutige Durchführungsverordnungen und Erlasse zum Schutz des Klimas und der Umwelt mit einem wirklich durchsetzungsstarken Vollzug und für den sozialen Ausgleich zu sorgen. Die Bundesregierung und der Bundestag selbst sind gefordert endlich mit ehrgeizigen Vorgaben für die Bestandssanierung und bestem Vorbild bei der Beschaffung und bei den Dienstfahrten vorangehen. Nicht die kostenoptimale, billigste Lösung zählt sondern die nachhaltige.
Erika Romberg, privat
Gudrun Heute-Bluhm
Der Städtetag BW setzt sich für kommunalen Klimaschutz ein und fordert von Bund und Land aktive Konzepte, um gemeinsam mit den Kommunen die Potenziale zu heben. Das beginnt mit der Wärmeplanung als wichtigem Baustein für die Wärmewende, mit dem möglichen CO2-orientierten Umbau der Kommunalabgaben und der Diskussion von Mobilitätsabgaben zur Unterstützung der Verkehrswende. Schon in meiner Zeit als frühere Oberbürgermeisterin von Lörrach habe ich mich für den European Energy Award stark gemacht, um den ökologischen Fußabdruck der kommunalen Energiepolitik konsequent zu verringern.
Gudrun Heute-Bluhm, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Städtetag BW
Dr. Eva Stegen
Abgeordnete, egal welcher Partei, die weder die Dramatik der Klimakrise noch die immensen Folgekosten heutiger Nicht-Klimapolitik verstanden haben, können wir uns nicht leisten. Ebenso wenig solche, die als Mächtige mit schriller Verbots-Dämonisierungs-Rhetorik ihre Verantwortung auf Machtlose abwälzen wollen.
Dr. Eva Stegen, Energiereferentin
Dr. Monika Griefahn
Ich unterstütze die Initiative #wählbar 2021, weil Klimaschutz nicht nur durch Energiepolitik erreicht werden kann, sondern auch durch Materialpolitik. Cradle to Cradle ist das Designkonzept, dass Produkte neu denkt, die Materialien so auswählt, dass sie gesund für Mensch und Umwelt sind und in biologischen und technische Kreisläufen in gleicher Qualität verwendet werden können! Das schützt Klima, Wasser, Tiere, Pflanzen und Menschen! Wir brauchen Cradle to cradle in der öffentlichen Beschaffung und im Bau!
Dr. Monika Griefahn, Beiratsvorsitzende der Cradle to Cradle NGO
Dipl.-Phys. Helmut Schellinger
Ich unterstütze die Aktion #wählbar2021 - es bleibt wenig Zeit bis zu den Kipppunkten des Klimawandels. Die notwendigen Veränderungen unserer Gesellschaft brauchen eine breite Basis und Akzeptanz - #wählbar2021 zielt darauf dies zu bewirken.
Dipl.-Phys. Helmut Schellinger, Geschäftsführer Fa. Schellinger
Dr. Sigrid Faltin
es so wichtig ist, endlich die Klimafrage in den Mittelpunkt der Regierungsarbeit zu stellen. Die Pandemie hat gezeigt, dass Krisen zu bewältigen sind - wenn alle mitmachen. Deshalb erwarte ich von der nächsten Bundesregierung endlich tatkräftiges Handeln für den Klima- und Umweltschutz und nicht - wie bislang - leere Worte und insgeheim dagegen zu arbeiten, indem man die Agrar-, die Auto-, die Kohlelobby weiterhin unterstützt. Wir brauchen eine höhere CO2-Abgabe und wir dürfen nicht länger auf einzelne Querschüsse aus der Wirtschaft Rücksicht nehmen. Die Wirtschaft ist längst weiter als die Politik!
Dr. Sigrid Faltin, Filmemacherin
Dr. Peter Heller
Ich unterstütze #wählbar2021, weil das Ringen um eine Klimaschutzpolitik, die ihren Namen verdient, nicht nur dem Verfassungsgericht überlassen werden darf.
Dr. Peter Heller, Geschäftsführender Vorstand
Prof. Dr. Harald Welzer
Das 21. Jahrhundert ist schon zu mehr als einem Fünftel vorbei, aber vieles in der Politik ist noch ganz im 20. Jahrhundert verblieben. Damit die verbleibenden vier Fünftel des 21. Jahrhunderts endlich für eine zukunftsfähige sozialökologische Politik genutzt werden und wie eine generationengerechte Gesellschaft werden, ist #wählbar2021 eine entscheidend wichtige Inititiative. Sie macht diejenigen, die sich wählen lassen möchten, rechenschaftspflichtig in Bezug auf die Zukunft.
Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit
Uli Burchardt
Die Stadt Konstanz ist als erste deutsche Stadt mit Klimanotstandsbeschluss bereits seit Langem im Klimaschutz aktiv. Zuletzt haben wir beschlossen, bereits bis 2035 eine sehr weitgehende Absenkung unserer Treibhausgasemissionen erreichen zu wollen. An vielen Stellen merken wir jedoch: So richtig wird es mit den CO2-Reduktionen insbesondere in den Sektoren Gebäude und Mobilität erst funktionieren, wenn Klimafolgekosten deutlich spürbar und planbar werden.
Uli Burchardt, Oberbürgermeister der Stadt Konstanz
Michael Gleich
Konkrete Prüfsteine vor der Wahl für konkretes Handeln nach der Wahl - das finde ich gut!
Michael Gleich, Geschäftsführer Culture Counts Foundation gemeinnützige GmbH
Friedrich Seefeldt
Angesichts der Endlichkeit des global verfügbaren CO2 Budgets und angesichts der jüngsten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wären höhere CO2-Preise ein überfälliges Signal. Dabei müssen die berechtigten Interessen von Industrie und Verbraucher:innen angemessen und fair berücksichtigt werden
Friedrich Seefeldt, Partner/Direktor Prognos AG
Virginia Sonntag-O'Brien
Die Bundestagsabgeordneten werden zwar nur für vier Jahre gewählt. Aber was sie in dieser Zeit auf den Weg bringen – oder auch nicht – hat auch noch Auswirkungen auf die Welt, in der meine Enkelkinder und deren Kinder leben werden. Deshalb unterstütze ich #wählbar2021.
Virginia Sonntag-O'Brien, Klimaaktivistin, und vor allem Großmutter
Florian Städtler
Ich unterstütze #wählbar2021, weil die Aktion Positionen klärt und Handlungsdruck aufbaut.
Florian Städtler, Creative Director
Reinhild Dettmer-Finke
Ich unterstütze #wählbar2021, weil uns beim Klimaschutz die Zeit davon rennt.
Reinhild Dettmer-Finke, Filmemacherin
Gabi Dierdorf
Gabi Dierdorf, Dipl.Ing. freie Architektin
Sascha Müller-Kraenner
Ich unterstütze die Initiative #währbar21 weil die Bundestagswahl zu einer Abstimmung für konsequenten Klima- und Naturschutz machen müssen. An diesen Zielen werden wir alle demokratischen Parteien messen.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V.
Prof. Dr.  Peter Hennicke
Die Zielmarke für den Temperaturanstieg nach dem Klimaabkommen von Paris (2015) lautet: „well below two degrees“ . Eine Begrenzung auf 1,5 Grad ist noch möglich. Für Deutschland bedeutet dies einen vollständigen Verzicht auf fossile Energien bis 2035. Der dazu notwendige Siegeszug der Erneuerbaren erfordert, dass Energie- und Ressourcensparen höchste Priorität erhält. Das ist sehr ambitioniert, aber nach Szenarien prinzipiell machbar. Die Kernfrage ist: Wie kann das Notwendige und technisch Mögliche Realität werden? Seit Corona wissen wir: Politik vermag viel, wenn es sein muss, nur die Richtung muss nachhaltiger werden. Der Wählerauftrag jedes neu gewählten MdBs ist, Mitverantwortung für die Eindämmung eines Jahrhundertproblems zu übernehmen. Das erfordert Mut und Verzicht auf unredlichen Wahlkampf. Es bestehen vielfältige Chancen, den Strukturwandel zur Dekarbonisierung sozial- und wirtschaftsverträglich zu gestalten. Wird darüber offensiv informiert können Mehrheiten gewonnen werden.
Prof. Dr. Peter Hennicke, In verschiedenen Positionen und Verantwortlichkeiten: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie
Ursula  Sladek
Unsere Politik muss den Rahmen setzen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft, für eine Politik, die es ermöglicht, das Pariser Klimaziel einzuhalten und auch nachfolgenden Generationen ein gutes Leben garantiert. Von all dem sind wir noch weit entfernt. Bei der Bundestagswahl sollen die Wählenden die Möglichkeit haben, die Kandidat*innen danach zu beurteilen, inwieweit sie bereit sind, sich im Falle ihrer Wahl für konkrete Maßnahmen, die uns diesen Zielen näherbringen, einzusetzen. Denn dieses Mal kommt es darauf an, noch einmal können wir es uns nicht leisten, vier Jahre zu verplempern und den notwendigen Klimaschutz aufzuschieben. Ich finde #wählbar21 gut, weil die Kampagne nicht im Allgemeinen bleibt, sondern genaue Angaben zu Maßnahmen für die Realisierung der Klimaziele macht. Nun liegt es an den Wählenden, ihre Wahlkreis Kandidat*innen damit zu konfrontieren! Machen Sie mit #wählbar21 die Bundestagswahl zur Klimawahl!
Ursula Sladek, Beirätin CO2 Abgabe Verein
Dr. Martin Pehnt
Die Lücke zwischen dem Pariser Klimaziel und dem derzeitigem Trend klafft weiter. CO2-Abgaben sind die wichtigste Maßnahmen, um sie zu schließen: Denn nur wenn die Klimaschäden ein Preisschild haben, investieren wir z.B. in erneuerbare Energien und Effizienz und denken über unser Konsumniveau nach."
Dr. Martin Pehnt, Geschäftsführer des ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
Prof. Dr. Sabine Rollberg
Ich unterstütze die Initiative #wählbar2021, weil die Zeit der unverbindlichen Absichtserklärungen vorbei ist, weil das Stichwort der Generationengerechtigkeit nicht nur für Staatsschulden gilt, sondern insbesondere für alle Klimafragen, weil ich der jungen Generation sehr dankbar bin, dass sie so aktiv geworden ist und die Themen anpackt, die wir schon lange kennen, aber viele Jahrzehnte leichtfertig verdrängt haben .
Prof. Dr. Sabine Rollberg, Dozentin , Rentnerin
Thomas Jorberg
Unternehmen warten dringend auf einen lenkend wirksamen und ausreichend hohen CO2-Preis. Nur so entsteht Planbarkeit für die entsprechenden Investitionsentscheidungen, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft umzusetzen.
Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Gemeinschaftsbank eG
Heinrich Strößenreuther
Schau mir in die Augen und sage mir, dass Du alles tun willst, um meine Kinder und Enkel vor einer 4-Grad-Zukunft zu bewahren. Diese Bundestagswahl ist die Klimawahl: Die neuen Mehrheiten entscheiden, ob in den nächsten 24 Monaten das letzte verbleibende klimapolitische Handlungsfenster genutzt wird, um die Erderhitzung am 1,5-Grad-Limit abzubremsen. Es ist deshalb gut, dass Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Bundestag einzeln, persönlich und in freiem Willen nur ihrem persönlichen Gewissen gehorchend Verantwortung gefragt werden, ob und wie sie dieses letzte Zeitfenster zum Handeln nutzen werden. Seit 1991 bin ich Klimalobbyist - nun ist showtime!
Heinrich Strößenreuther, Founder und Vorsitzender KlimaUnion e.V.
Dr. Joachim Nitsch
Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Angesichts der bekannten Fakten und der drängenden Zeit muss erfolgreicher Klimaschutz das wichtigste Aufgabenfeld der kommenden Legislaturperiode sein. Ohne die baldige Abkehr von der fossilen Energieversorgung und den Umbau unserer Landwirtschaft setzen wir die Zukunft unseres Planeten auf Spiel. Die Staatengemeinschaft hat noch etwa ein Jahrzehnt Zeit, das Ruder herumzureißen und eine massive Verringerung der Treibhausgasemissionen in die Wege zu leiten. Und bis spätestens zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir diese Emissionen auf Null gesenkt haben, damit wir unsere Kinder und Enkel noch einen intakten Planeten hinterlassen können. Vorschläge für eine klimaverträgliche Energieversorgung gibt es inzwischen genug. Auch geeignete Technologien dafür gibt es in ausreichendem Ausmaß. Aber bisher versagte die Politik dabei, die notwendigen Rahmenbedingungen so rasch und durchgreifend zu verändern, dass der erforderliche Strukturwandel mit der notwendigen Geschwindigkeit fortschreitet. Wir brauchen daher dringend eine neue Energiepolitik, die Klimaschutz wirklich ernst nimmt und die notwendigen Strukturänderungen wirksam umsetzt. Meine Empfehlung an Sie lautet daher: Prüfen Sie genau, welche der im Herbst zur Wahl stehenden Parteien und PolitikerInnen sich dieser Frage ernsthaft und glaubwürdig annehmen. Die Initiative „Wählbar 2021“ kann Ihnen dabei behilflich sein.
Dr. Joachim Nitsch, Beirat CO2-Abgabe e.V.; ehem. Abteilungsleiter "Systemanalyse und Technikbewertung" DLR Stuttgart
Hansjörg Lerchenmüller
Bis Ende dieses Jahrzehnts muss die Wende beim Klimaschutz spürbare Auswirkungen zeigen, sonst läuft uns der Klimawandel aus dem Ruder. Die kommende Legislaturperiode entscheidet darüber, ob Deutschland beim Klimaschutz ernst macht. Wir brauchen einen parteiübergreifenden Konsens, dass die Zukunft der kommenden Generationen nicht für kurzfristige wirtschaftliche Ziele geopfert werden darf. Politikerinnen und Politiker, die dies ebenfalls so sehen und die ernsthaft bereit sind, Klimaverantwortung zu übernehmen sind #wählbar21, andere nicht.
Hansjörg Lerchenmüller, Cleantech-Unternehmer und -Investor
Alexander Gottschling
Wir haben zahlreiche Lösungsideen. Wir haben zahlreiche Möglichkeiten. Lasst uns gemeinsam daran teilhaben und fokussiert anpacken eine lebenswerte Erde für unsere eigene Zukunft und die weiterer Generationen zu erhalten.
Alexander Gottschling, Nachhaltigkeits Coach | Umweltmanagement Experte
Nina Olschowka
Es wird schwer und vielleicht unmöglich, den Klimawandel aufzuhalten. Das kann im Moment noch niemand mit absoluter Sicherheit voraussagen. Was aber sicherlich voraussagbar ist, dass die Bundesregierung derzeit viel zu wenig tut, um ihren Beitrag dafür zu leisten. Das Pariser Abkommen war schon Minimalkonsens und doch versuchen Politiker fast aller Parteien, die notwendigen Maßnahmen zu verhindern. Das muss aufhören!
Nina Olschowka, ?

Was sind Carbon Contracts for Difference (Differenzverträge)?

In der Regel sind Umstellungen von Produktionsprozessen in der Industrie mit erheblichen Sprunginvestitionen verbunden (z.B. Ersatz von Erdgas als Energieträger durch Grünen Wasserstoff). Sprunginvestitionen zeichnen sich bei kompletten Verfahrensumstellungen oft durch überdurchschnittlich hohe Finanzierungsvolumina mit entsprechend hohen Risiken und Fremdfinanzierungsbedarf aus. Die zugrundliegenden CO2-Vermeidungskosten der Umstellung sind deutlich höher, als die auch bei gestiegenem Minderungspfad steigenden CO2-Preise im EU-ETS erwarten lassen. Damit bleibt eine Finanzierungslücke bei treibhausgasintensiven Unternehmen bestehen, die z.B. durch Verträge zwischen dem Staat und dem investierenden Unternehmen geschlossen werden kann (Differenzverträge oder Carbon Contracts for Difference, CCfD). Hierzu schließt der Staat mit einem Industrieunternehmen einen Vertrag, in dem er Zuschüsse zahlt, solange der Preis für Treibhausgase zu niedrig ist, um in treibhausgasneutrale Produktionsanlagen investieren zu können oder die Betriebskosten wie z.B. den Einkauf von Grünem Wasserstoff decken zu können. Wenn der CO2-Preis schließlich ansteigt, zahlt das Unternehmen an den Staat zurück. Beispiel: Angenommen die Vermeidungskosten (abzgl. eingesparte Betriebskosten) eines neuen treibhausgasneutralen Produktionsverfahrens in der Chemie über Grünen Wasserstoff liegen bei 170 € pro Tonne CO2e, der Preis des EU-ETS aber nur bei 50 € pro Tonne. So fehlen dem Unternehmen 120 € pro Tonne, die er nicht z.B. über den Verkauf von entsprechend nicht benötigten EU-ETS Zertifikaten einnehmen kann. Diese stellt der Staat so lange zur Verfügung, bis die EU-ETS-Preise die Höhe von 170 € pro Tonne CO2e erreicht haben. Auf diese Weise kann das Unternehmen sofort mit der treibhausgasneutralen Produktion seines Grundstoffes beginnen und muss nicht erst warten, bis die CO2-Preise das entsprechende Niveau erreicht haben. (vgl. auch Richstein et al. 2021, Stede et al. 2021DIW 2019).